Die komplette Räumung des Baufeldes ermöglicht die baugestalterische Freistellung des Stationsgebäudes Grüneck. Folglich gliedern sich die Baukörper klar und lesbar in Neubau mit Sockel und Bestand. Die Verlängerung des bestehenden gläsernen Aufbaus in seiner markanten Architektursprache und Detailqualität, ist eine bauliche Intervention, die dem Gesamtensemble der Stationsgebäude von Leopold Kaufmann eindeutig Referenz erweist. Das Ankommen auf dem Berg findet in logischer Konsequenz in diesem Erweiterungsbau zur Station statt.
Dienstgebäude Evangelischer Oberkirchenrat in Stuttgart; Riehle Köth
Dienstgebäude Evangelischer Oberkirchenrat in Stuttgart; Riehle Köth
Das Projekt für den evangelischen Oberkirchenrat verortet am bestehenden Standort an der Gänsheidestraße ein Ensemble aus zeitgemäßen, zukunftsorientierten Verwaltungsneubauten, deren durchgängige Sprache und Identität im bewussten Dialog mit der umgebenden, parkartigen Landschaft stehen. Die Gebäudestruktur versteht sich dabei als ein in die Topografie eingebettetes, verbindendes Sockelgeschoss mit drei darüber aufgehenden Einzelgebäuden. Die Form der Gebäudefiguren auf dem gemeinsamen Sockel leitet sich sowohl aus dem engen Korsett der Baugrenzen und als auch aus der Idee ab, den oberirdischen Baukörpern über die bewusste Einführung von Winkeln und Knicken eine dreidimensionale Qualität zu verleihen und differenzierte Außenräume sowie Frischluftschneisen zwischen den Gebäudeteilen zu schaffen. Bauherr: Evangelische Landeskirche in Württemberg Architekt: RIEHLE KOETH GmbH+Co. KG
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen; BFK Architekten
Das Schulzentrum Stockbrünnele in Böblingen vereint die bisher getrennte Friedrich-Schiller-Realschule und die Theodor-Heuss-Werkrealschule in einem Gebäude. Die neue, vierzügige Schule bietet Raum für 750 Schüler*innen und reiht sich dabei an die Bestandsbauten auf dem Schulgelände an. Gleichzeitig bleibt die städtische Frischluftschneise erhalten – ein zentraler Aspekt der städtebaulichen Setzung.
Balluff Zentrale Neuhausen; Grüntuch Ernst Architekten BDA
Balluff Zentrale Neuhausen; Grüntuch Ernst Architekten BDA
Balluff Zentrale Neuhausen; Grüntuch Ernst Architekten BDA
Die Erweiterung der Balluff Firmenzentrale nahe dem Flughafen Stuttgart folgt dem architektonischen Grundgedanken des Wechsels formeller Bürobereiche und informeller Raumangebote zur Bewegung, Inspiration und Interaktion für die teamübergreifende Zusammenarbeit. Die großzügige Hallenkonstruktion des neuen Headquarters und Büro- und Entwicklungsgebäudes im Herzen des Balluff Campus kombiniert Arbeitsplätze für Büro und Innovation. Gegliedert wird es durch die kaskadierenden Ebenen der einzelnen Units, eine breite Mittelrampe als Begegnungszone sowie inselartig eingestellte gläserne Patios als vielfältig nutzbare grüne Möglichkeitsräume.
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Kindertagesstätte Täleshüpfer in Eislingen/Fils; Kamm Architekten BDA
Der Neubau des Kindergartens übernimmt die offene Bebauung am Täleweg. Das Grundstück ist im Übergang zur Landschaft situiert und bezieht mit der Ausformung des Grundrisses als Winkel die Landschaft im rückwärtigen Bereich mit ein.
Architekt: Kamm Architekten BDA Stuttgart Bauherr: Stadt Eislingen
The main Headquarters of Dynafit in Kiefersfelden adopts the essence of the landscape as the design reference. In its natural frame, the Inn Valley shows up as an eye-catching landmark, two outright pyramidal shapes visible from the highway which connects Germany and Austria. Folded glass and metal façade that creates an interplay of light and shadow.
Forschungsprojekt „Stuttgart 210“. Zur Herstellung der Beton-Kelchstützen im neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21, wurden spezielle Schalungselemente aus Holz gefräst, die nach dem Bau als Abfallprodukt übrigbleiben. Ein Team von Architekten und Ingenieuren der Hochschulen Konstanz, Stuttgart und Karlsruhe haben es sich mit proHolz Baden-Württemberg zur Aufgabe gemacht, die Betonschalungen der Baustelle des neuen Hauptbahnhofs in Stuttgart einem neuen Zweck zuzuführen: Im Rahmen des Forschungsprojekts „Stuttgart 210: Weiterdenken – weiterbauen!“ werden Möglichkeiten zur Wiederverwendung der Betonschalungen untersucht und anschließend im Rahmen von Reallaboren umgesetzt. Reallabor: Jugendtreff Re-UsE S210. Die Gemeinde Ingersheim hat im Sommer 2023 über den Verband Region Stuttgart die Möglichkeit erhalten, einige dieser Schalungselemente kostenfrei zu bekommen und im Rahmen des Forschungsprojekts „Stuttgart 210“ mit den Hochschulen das „Reallabor Pavillon Re-Use S210“ in Ingersheim umzusetzen. Durch die individuell geschwungenen Elemente, sind nur bestimmte Gestaltungsformen möglich. Für die Elemente der Gemeinde Ingersheim bietet sich die weitere Verwendung und der Aufbau als Pavillon an. Hierdurch kann zugleich eine Maßnahme aus dem Gemeindeentwicklungskonzept „Ingersheim 2040“ umgesetzt werden, nämlich die Treffpunkte und Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche weiterzuentwickeln. Zudem wird die Aufenthaltsqualität für alle Personen in diesem Bereich gestärkt.
Ein gemeinsames Projekt von: Holzbau-Offensive Baden-Württemberg proHolzBW GmbH HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung Hochschule für Technik Stuttgart Hochschule Karlsruhe Ed. Züblin AG
Das Gebäude nimmt die Fluchten der Gebäudekanten der Nachbarhäuser auf und dort, wo sich Stadträume öffnen, werden die Eingänge ausgebildet. Vor den Eingängen, entstehen so Vorplätze, welche, vor und nach den Veranstaltungen, die wartenden Besucher aufnehmen. Die wellenartig bewegte Fassade suggeriert das Bild eines Vorhangs, hinter dem sich die Bühne befindet. Die Betonfertigelemente sind rot eingefärbt, als Metapher an den rötlichen Stein der Region, welcher auch die Altstadthäuser Heidelbergs prägt. Betritt der Besucher das Konferenzzentrum durch einen der beiden Eingänge, befindet er sich in einem fast gebäudehohen Raum, das mit natürlichem Licht erhellten Foyer.